3,5 Stunden im äussersten Viertel Dortmunds: Frankfurt am Main

Heute morgen war noch Spanisch-Klausur angesagt, danach hiess es: endlich (ein gemeinsames) Wochenende. Polyvios holte mich von der Uni ab und auf dem Weg von Bochum nach Dortmund fragte er mich auf der Autobahn: „Willst du nach Frankfurt?“ „Jaaa!“ Mit unserem neuen Auto wollte wir eh noch eine Spritztour machen und da bietet sich Frankfurt am Main doch geradezu an. Schliesslich weiss ich seit einem Konzert vor ich-weiss-nich-mehr-wie-viel-Jahren: Sobald man aus Frankfurt raus und auf der Autobahn ist, sieht man als erstes ein Schild Richtung Dortmund. Was zweifelsohne bestätigt: Frankfurt am Main ist ein Vorort von Dortmund!

Vorher hiess es aber noch schnell einkaufen und dann ab auf die Autobahn. 2 Stunden sind auszuhalten, wenn man ein Auto mit Klimaanlage hat.Das Navi dirigierte uns direkt ins Bankenviertel. Und was macht man, wenn man an einem Samstagnachmittag in Frankfurt ist? Richtig, man geht NICHT auf die Zeil um blind irgendwelchen Blödsinn zu kaufen. Erst kühlt man sich ab und dann geht’s ab zum Römer.

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Da links am Römer haben wir gegessen. Am Nebentisch sass eine Gruppe chinesischer Touristen, die sich bei gefühlten 50° tatsächlich an eine Schweinshaxe gewagt haben. Ich dachte immer, dass sei ein typisches Winteressen. Im Sommer würde ich das nicht essen wollen. Also bilde ich mir ein, ich habe die bessere Wahl getroffen:

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4,20 € für ein kleines Stück ist aber ganz schön happig!

Danach ging es zum Dom und an den Main. Das Mainufer – oder besser gesagt, das Stück des Mainufers, an dem wir waren – gefällt mir besser als das Rheinufer. Zuerst waren wir auf dem Eisernen Steg und Polyvios fand, dass der Spruch oben an der Nordseite des Stegs doch sehr an eine billige Taverne erinnert. Sie hätten das doch etwas schöner gestalten können!

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ΠΛΕΩΝ ΕΠΙ ΟΙΝΟΠΑ ΠΟΝΤΟΝ ΕΠ ΑΛΛΟΘΡΟΟΥΣ ΑΝΘΡΩΠΟΥΣ

Das bedeutet „Segelnd auf weindunklem Meer hin zu Menschen anderer Sprache“ und stammt aus Homers Ὀδύσσεια.

Am Ufer haben wir dann die restliche Zeit entweder auf einer Bank oder im Biergarten des Mainnizza gesessen und den Abend genossen.

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Ja, so lässt es sich leben….

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