Damsel Verena Fiona of Hohensyburg

Last Saturday Polyvios and I went to the castle ruins of Dortmund Hohensyburg and the memorial of Emperor Wilhelm I. Polyvios wanted to test his new camera lens, so I suggested an outing to one of Dortmund Hördes most popular destinations.

Letzten Samstag fuhren Polyvios und ich zu den Ruinen der Hohensyburg und zum Kaiser Wilhelm Denkmal. Polyvios wollte sein neues Kameraobjektiv ausprobieren und so schlug ich einen Ausflug zu einem von Dortmund Hördes beliebtesten Reisezielen vor.

Burgruine Hohensyburg und Vincketurm

The Syburg, a castle complex of the Lords of Sieberg, was constructed on the grounds of a former Saxon refuge, which was conquered in 775 by the Franks under Karl the Great. The castle, which was built around 1100 of Ruhr sandstone, was partially destroyed in 1287 by Count Eberhard I. von der Mark. The castle complex was an imperial fief of the von der Mark counts from 1300. This fiefdom was transferred to Brandenburg in 1609, and later to Prussia.
Due to the marriage of Eleonore von Sieberg zum Busch to the Baron von Vincke (1774-1844) the latter became the owner of the medieval castle ruin in 1810. After his death, it belonged to the province of Westphalia and since 1945 it has been owned by the regional authority of Westphalia-Lippe. Two keeps, residential quarters (two-chamber system), the wall ring and the walls around the courtyard complex are still recognisable. In the inside of the castle is a war memorial by Fritz Bagdons, 1930.Also owned by the region authority of Westphalia-Lippe is the Kaiser Memorial, which was constructed in the period from 1893 to 1902 in honour of Wilhelm the First in a historical style and adapted to the classicist influenced style of the Nazis in the years 1935/36.
Also located at the Syberg is the 20-m-high octagonal Vincke Tower, which was built in 1857 in honour of the Baron von Vincke, for outstanding services in the reconstruction of Westphalia after liberation from the French (1815). The lookout tower was restored in 1955 and is now owned by the regional authority of Westphalia-Lippe. (https://www.dortmund-tourismus.de/en/discover-dortmund/sightseeing/places-avenues/poi/hohensyburg.html)

Die Syburg, eine Burganlage der Herren von Sieberg, wurde auf dem Gelände einer ehemaligen sächsischen Fliehburg, die 775 von den Franken unter Karl dem Großen erobert worden war, errichtet. Die um 1100 aus Ruhrsandstein erbaute Burg wurde 1287 durch Graf Eberhard I. von der Mark teilzerstört. Die Burganlage war seit 1300 kaiserliches Lehen der Grafen von der Mark. Dieses Lehnsrecht ging 1609 an Brandenburg, später an Preußen über.
Durch die Heirat der Eleonore von Sieberg zum Busch mit dem Freiherrn von Vincke (1774-1844) wurde dieser 1810 Eigentümer der mittelalterlichen Burgruine. Nach seinem Tod gehörte sie der Provinz Westfalen und seit 1945 ist sie im Besitz des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Zwei Bergfriede, Palas (Zweikammersystem), der Mauerring und die vorgelagerten Wälle um die Hofanlage sind noch zu erkennen. Im Innern der Burg befindet sich ein Kriegerdenkmal von Fritz Bagdons, 1930.
Ebenfalls im Besitz des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe befindet sich das Kaiser-Denkmal, das im Zeitraum von 1893 bis 1902 zu Ehren Wilhelm des Ersten in historischem Baustil errichtet wurde und in den Jahren 1935/36 dem klassizistisch geprägten Baustil der Nazis angepasst wurde.
Desweiteren findet sich auf dem Syberg auch der 20 m hohe achteckige Vincke-Turm, der 1857 zu ehren des Freiherren von Vincke gebaut wurde, da dieser sich nach der Befreiung von den Franzosen (1815) um den Wiederaufbau Westfalens verdient gemacht hatte. Der Aussichtsturm wurde 1955 restauriert und findet sich heute im Besitz des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. (https://www.dortmund-tourismus.de/entdecken-erleben/sehenswuerdigkeiten/plaetze-orte-strassen/poi/hohensyburg.html)

Kriegerdenkmal von Fritz Bagdon

I love old castle ruins. They are witnesses of a past long ago.  I am always very stunned what the people in the Middle Ages were already capable to build. Still today the ruins are truly impressive. It is so sad that the upper floors are not preserved. It would be great going upstairs. But perhaps it would be too dangerous nonetheless.

Ich liebe alte Burgruinen. Sie sind Zeugen lang vergangener Tage. Ich bin immer wieder erstaunt, zu welchen Bauten die Menschen im Mittelalter schon fähig waren. Leider sind die oberen Stockwerke nicht erhalten. Es wäre toll, hinaufzugehen. Aber vielleicht wäre es auch einfach zu gefährlich.

Hohensyburg Ruine mit Vincketurm

Not far from the ruins located on the 245 m high Syberg is the memorial of Emperor Wilhelm I from which one can overlook the Lake Hengstey till the city of Hagen. A path is leading down to the lake. It was a very stormy day, so no one dared to went down. We neither.

Nicht weit von der Burgruine entfernt, auf einer Höhe von 245 m, befindet sich das Kaiser Wilhelm Denkmal auf dem Syberg. Von dort aus kann man über den Hengsteysee bis nach Hagen schauen. Ein Weg führt runter zum See. Aber an diesem Tag war es sehr stürmisch, so wagte es niemand hinabzu gehen. Wir auch nicht.

Blick auf den Hengsteysee
Kaiser Wilhelm Denkmal
„Thou shall not pass !“ Kaiser Wilhelm Denkmal

Photos von Polyvios Papadimitropoulos.

 

Verlinkt mit der Urlaubslinkparty von Nähfrosch

Ein Gedanke zu “Damsel Verena Fiona of Hohensyburg

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